Alle wollen hin – Kuba boomt

Erst kam der US-Außenminister, dann reiste Präsident Obama höchstpersönlich nach Kuba. Doch so richtig euphorisch wurden die Kubaner erst, als die legendären Rolling Stones am 25. März ein Gratiskonzert in Havanna gaben. Alles Anzeichen, dass es das „alte“ Kuba mit seinem morbiden Charme, den bröckelnden Hausfassaden und Oldtimern, an denen geschraubt und geflickt wird, um sie einigermaßen in Schuss zu halten, bald nicht mehr gibt.  Denn die neue Annäherung der USA an den lange isolierten sozialistischen Inselstaat unter Führung des legendären Fidel Castro, dessen Bruder Raúl 2008 das Amt des Staatschefs übernahm, sorgt bei den Kubanern für Hoffnung auf ein besseres Leben, vor allem wirtschaftlich. Das merkt zurzeit besonders die Reisebranche, denn viele Touristen möchten noch das Flair erleben, das Kuba so reizvoll macht.

Havanna

Foto: Kubanisches Fremdenverkehrsamt

Salsa, Zigarren und Oldtimer – Havanna & Co.

Salsa tanzen, der typischen Musik des Son zuhören, Zigarren rauchen, Che Guevara T-Shirts kaufen und in der berühmtesten Bar von Havanna, El Floridita, einen Daiquiri trinken, wie Ernest Hemingway.  Neben Havanna zählen Trinidad oder Santiago de Cuba zu den typischen Anlaufstellen der Urlauber aus dem Westen. Doch Kuba bietet auch eine unglaubliche Naturvielfalt. Die vorgelagerte Inselgruppe der Cayos sind der Inbegriff der Karibik mit Palmen, Sandstrand und tiefblauem Meer. Im Osten der Insel, weitaus weniger touristisch besucht, finden Wanderer unberührte Landschaften zum Genießen.

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Bald wird Kuba anders sein 2Einen ausführlichen Reisetipp über Kuba habe ich für die Print-Ausgabe des Magazins „trends art style“ im April 2016 geschrieben (Auflagenzahl: 15.000). Den Artikel könnt ihr auch online lesen.