Konzertsaal in einer riesigen Lavablase

Ein unterirdischer Konzertsaal in einer riesigen Lavahöhle? Das bietet so wohl nur Lanzarote.

Zwei Lavahöhlen-Attraktionen, „La Cueva de los Verdes“ und „Jameos del Agua“, liegen an der Nordostküste der Vulkaninsel. Beide wurden vom bekannten einheimischen Künstler César Manrique gestaltet.

La Cueva de los Verdes

cueva-de-los-verdes-konzertsaal_simone-blaschke

Cueva de los Verdes Konzertsaal

Das Höhlensystem der etwa 3000 Jahre alten Cueva des los Verdes überrascht durch seine erstarrten Lavawulste und unterirdischen Seen. Sie rufen unglaubliche Spiegelungen hervor. Cueva des los Verdes wirkt im Vergleich zu den benachbarten Wasserhöhlen von„Jameos del Aqua“ noch ganz ursprünglich.

Jameos del Agua

Jameos del Aqua beeindruckt vor allem durch seine architektonische Verwandlung. Am Eingang der Lavagrotte gelangt man über eine lange Treppe hinunter in ein außergewöhnlich gestaltetes Restaurant, an das sich eine 60 Meter lange und 20 Meter breite Salzwasserlagune anschließt. Auf der anderen Seite der Lagune lädt eine Bar mit Lounge-Musik zum Chillen ein. Auch einheimische Bands und Musiker schätzen die besondere Akustik bei ihren Live-Auftritten. Am hinteren Ende des Höhlensystems befindet sich noch ein besonderes Highlight: In eine riesige Lavablase wurde ein professioneller Konzertsaal („Auditorio de los Jameos“) gebaut, der eine unerwartete Klangqualität bietet.

Allein für diese beiden Lavahöhlen lohnt sich eine Reise nach Lanzarote.

Welche Höhlen kennst du und welche haben dich besonders fasziniert?